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Satzung

§ 1
Name, Sitz und Geschäftsjahr
  1. Der Verein trägt den Namen „Kind und Natur“.
  2. Die Eintragung ins Vereinsregister soll erfolgen. Nach Eintragung führt er den Zusatz „e.V.“.
  3. Der Sitz ist Hofheim am Taunus.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 2
Aufgaben (Zweck) des Vereins

Zweck des Vereins ist die theoretische und praktische Förderung pädagogischer Arbeit mit Kindern im Kleinkind- und Vorschulalter. Hierzu soll eine Erzieherinneninitiativ- Kindertagesstätte errichtet und unterhalten werden.

§ 3
Gemeinnützigkeit
  1. Der Verein verfolgt den in § 2 genannten Zweck ausschließlich, unmittelbar und gemeinnützig im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung vom 01.01.1997.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigene wirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  4. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  5. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  6. Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens.
§ 3a
Vergütungen für die Vereinstätigkeit
  1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
  2. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
  3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. 2 trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
  4. Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die wirtschaftliche Lage des Vereins.
  5. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der satzungsmäßigen Aufgaben ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten, Beschäftigte anzustellen.
  6. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.
  7. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
  8. Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.
§ 4
Mitgliedschaft
  1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, wenn sie die Arbeit des Vereins unterstützen will.
  2. Die Mitgliedschaft ist nicht an einen Betreuungsplatz gekoppelt.
  3. Die Mitgliedschaft wird schriftlich beim Vorstand beantragt. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
  4. Nur aktive Mitglieder sind beschlussfähig.
§ 5
Ende der Mitgliedschaft
  1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss, Tod des Mitglieds oder Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.
  2. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahrs unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  3. Ein Mitglied kann aus wichtigen Gründen ausgeschlossen werden. Dies ist der Fall, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Dem Mitglied muss vor Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden.
  4. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
  5. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.
§ 6
Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand.
§ 7
Mitgliederversammlung
  1. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für folgende Angelegenheiten:

    • Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes
    • Wahl des Vorstandes
    • Abberufung des Vorstandes aus wichtigen Gründen, insbesondere wenn der Vorstand, bzw. ein Vorstandsmitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins verstößt oder diese gefährdet
    • Entlastung des Vorstandes
    • für Satzungsänderungen
    • Die Mitgliederversammlung entscheidet ferner über:

    • den Haushaltsplan des Vereins
    • Aufgaben des Vereins
    • Auflösung des Vereins

  2. Satzungsänderungen sowie die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitgliederstimmen.
  3. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Zeitpunkt, Ort und Tagesordnung der Mitgliederversammlung werden mindestens zwei Wochen vorher durch schriftliche Einladung durch den Vorstand mitgeteilt. Anträge zur Tagesordnung müssen bis zwei Tage vorher schriftlich beim Vorstand abgegeben werden.
  4. Eine Mitgliederversammlung kann auf Antrag von 1/10 der Mitglieder einberufen werden.
  5. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
§ 8
Beschlussfähigkeit
  1. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen (Ausnahme siehe § 7 Abschn. 2).
  2. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
  3. Bei Stimmengleichheit gilt der zur Abstimmung gebrachte Antrag als abgelehnt.
  4. An der Teilnahme verhinderte Mitglieder können ihre Zustimmung/Ablehnung von vorher festgelegten Tagesordnungspunkten bis spätestens Versammlungsbeginn zu Händen des Vorstands schriftlich (Brief, Email, Fax) erklären.
  5. Auch ohne Versammlung der Mitglieder ist ein Beschluss gültig, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich (Brief, Email, Fax) erklären.
  6. Abstimmungen in der Mitgliederversammlung erfolgen offen durch Handzeichen.
  7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
§ 9
Vorstand
  1. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus drei Personen. Diese vertreten den Verein in Rechtsgeschäften gegenüber den Mitgliedern und Außenstehenden, gerichtlich sowie außergerichtlich.
  2. Sie sind jeweils alleine vertretungsberechtigt.
  3. In den Vorstand können bis zu zwei Beisitzer gewählt werden.
  4. Die Beisitzer haben eine beratende Funktion und Anwesenheitsrecht bei den Vorstandssitzungen.
  5. Vorstandssitzungen finden mindestens zweimal im Jahr statt, sowie bei Bedarf.
  6. Die Neuwahl des Vorstandes erfolgt:

    1. wenn ein Vorstand sein Amt niederlegt,
    2. oder wenn die Mitgliederversammlung ihn abberuft.
    3. Sie sind in diesen Fällen verpflichtet, ihre Geschäfte ordentlich, umfassend und zeitnah zu übergeben.

  7. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann besondere Aufgaben unter seinen Mitgliedern verteilen oder Arbeitsgruppen für deren Bearbeitung oder Vorbereitung einsetzen.
  8. Der Vorstand hat die Mitgliederversammlung einzuberufen und sie zu leiten. Er hat für die Protokollierung der Sitzungen Sorge zu tragen.
  9. Der Vorstand setzt den Beitrag für die Betreuungsarbeit fest. Der Beitrag ist –in Anlehnung an die im Einzugsgebiet üblichen Beiträge – nach den anfallenden Kosten ausgerichtet, die im Zusammenhang mit dem Betrieb des Vereins und seiner anhängigen Betreuungsgruppe entstehen.
  10. Der Vorstand setzt die Richtlinien der Betreuungsgruppe fest.
  11. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von allen Vorstandsmitgliedern unterzeichnet.
  12. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner/ihrer Wahlzeit aus, ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen. Auf diese Weise bestimmte Vorstandsmitglieder bleiben bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt.
  13. Die Vorstandstätigkeit endet durch freiwilligen Rücktritt, Beendigung der Mitgliedschaft, Tod des Mitglieds oder Abwahl durch die Mitgliederversammlung bei grobem Verstoß gegen die Satzung, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen.
§ 10
Finanzen und Beiträge

Die für die Durchführung der Aufgaben des Vereins gemäß § 2 notwendigen Mittel sollen wie folgt beschafft werden:

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe des Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festsetzung der Beiträge ist eine einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

§ 11
Auflösung des Vereins
  1. Der Verein hat unbestimmte Dauer.
  2. Die Mitgliederversammlung kann mit einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen Mitgliederstimmen die Auflösung des Vereines beschliessen.
  3. Die Auflösung muss bei Einberufung der Mitgliederversammlung als Tagesordnungspunkt benannt worden sein.
  4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall des Zwecks laut § 2 fällt das Vermögen an das Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden.
  5. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes abschließend beschließt.

Vorstehender Satzungsinhalt wurde von der Mitgliederversammlung am 20.11.2011 beschlossen.